Dienstag, 22. Mai 2018

21.5.2018 Durst

Der Montag war sonnig und warm.
Am Nachmittag saß das Kleeblatt gemeinsam mit dem Altstorch oben auf dem Nest.
Als   ich Richtung Nest lief, habe ich noch gesehen, dass die 4 Jungen gefüttert wurden.
Als ich am Nest ankam, hatten sie gerade aufgegessen.


Die Lütten Durst und bettelten immer wieder den Altstorch an.






Also machte sich Frau Storch auf den Weg an den Teich unterm Nest, nahm Wasser auf und brachte das Wasser hoch zu den Kleinen.
2 mal machte sie sich auf den Weg und die Jungen haben die Dusche genossen.


Hier der Labsal als Video

Im Teich hält sich auch gerade eine Nutria auf.
Der Pelz ist ziemlich hell, eine Blondine.



Kürzlich war ich in Ahsen, bei dem neuen Nest, nahe am Schützenplatz.
Ich erlebte eine Fütterung mit und zoomte nahe ans Nest, um evtl. mal ein Küken zu erwischen.
Aber das hat leider nicht geklappt.
Aber mir fiel etwas auch: der Storch hat am Schnabelansatz eine kahle Stelle. 
Die hatte ich schon mal gesehen.
Und zwar 2017 bei dem Storch in Datteln Klostern.
Da hatte ein Storchenpaar ein Nest in einer sturmgeschädigten Pappel gebaut.
Allerdings hat es mit dem Nachwuchs nicht geklappt.
In diesem Jahr hat dieser Storch auf dem Mast auf dem Schützenplatz in Ahsen mit dem Nestbau begonnen, musste aber auf eine Schützenfest kompatible Nisthilfe ausweichen.
Scheinbar bevorzugt er ausgefallene Nistplätze.

2017 in Datteln Klostern


2018 in Datteln Ahsen






Sonntag, 20. Mai 2018

20.5.2018 Allein zu Haus'

Samstag Abend nach 18 Uhr in  Hervest.
Die Lütten sind nun alleine zu Hause, die Eltern müssen nun beide nach Futter suchen.
Einer hatte die Oberaufsicht.


Ein Geschwister assistierte ihm dabei.


Gegen 20 Uhr kam Werner zurück  zum Nest.
Er fütterte aber nicht und die Jungen bettelten ihn auch nicht groß an.
Wahrscheinlich waren sie nicht besonders hungrig.



Nach kurzer Zeit verließ Werner wieder das Nest und spazierte am Teichrand entlang.
Schnappte hier und da nach einem Leckerbissen,vielleicht nach Schnaken, von denen  flogen gestern viele herum.





Nach einiger Zeit flog er zurück aufs Nest und kurze Zeit später, gegen 21 Uhr kehrte auch Luise zurück.
Werner überließ ihr großzügig die Fütterung der Raubtiere.
Er selber flog Richtung Biotop bei den Wasserbüffeln. 
Vielleicht wollte er auch irgendwo das Pokalspiel gucken. 😉



Gute Nacht





Mittwoch, 16. Mai 2018

16.5.2018 Die Kinder werden größer.

Den kleinen Störchen im Hervester Nest geht es gut.
Das Wetter passt, Futter scheint auch genug da zu sein.
Die Lütten wachsen und gedeihen.
In den 4 Dorstener Nestern wachsen zur Zeit 10 Storchenküken auf.
Die Dorstener Zeitung berichtet darüber:
Dorstens Störche haben Nachwuchs.


Die Flügel werden auch schon trainiert


Und einen Moment auf den strammen Beinchen stehen ist auch kein Problem.


Der nächste Junge probiert auch mal, wie sich Flügel anfühlen.




"Guck mal, so geht das."




Mal das ganze Quartett auf einem Bild.
Meist liegt mindestens eine im Nest.
Die komplette Truppe habe ich selten  erwischt.


Die Dorngrasmücke singt auch wieder ihr Lied.


Gute Nacht.




Dienstag, 8. Mai 2018

7.5.2018 Ein Quartett!

Montag am späten  Nachmittag in Hervest.
Luise war auf dem Nest und hütete die Jungen.



Nach einiger Zeit kam Werner und brachte weiches Polstermaterial für sein Nest mit.


Werner fütterte die Bande.
3  Kleine klapperten ihn begeistert an.


Sie tauchten im Nest unter und futterten und da tauchte ein ziemlich großes Küken auf. 
Größer als die drei anderen Geschwister.
Also sind zur Zeit 4 Küken im Nest.
Mal sehen, wie es weiter geht. Bisher hatten wir Glück mit dem Wetter. Es war trocken und warm und es gab nicht viel Regen oder Kälte.
Bis sie ausfliegen kann noch viel passieren.


Ich habe auch noch ein Video von dieser Fütterung, da sieht man die 4 Jungen besser.
Außerdem  kann man auch sehen, dass Werner wohl ein junges Kaninchen oder einen jungen Hasen ins Nest gebracht hat. Den Jungen war der Braten wohl zu groß, so hat Werner ihn wieder verschlungen.

Auf dem Rückweg konnte ich noch Streifenwanzen beobachten.



Montag, 7. Mai 2018

6.5.2018 Ahsen und Olfen

Gestern stand ein etwas längerer Ausflug auf dem Programm. 
Erst ging es nach Ahsen zu den Störchen von Haus Vogelsang.
Ich hatte Glück, kaum kam ich dort an, gab es einen Wechsel.
Der zweite Storch kam aufs Nest, es gab viel Geklapper.
Als ich in den Himmel schaute, sah ich einen fremden Storch überm Gebiet kreisen, der aber bald wieder verschwand.


Der Partner verließ das Nest und ich konnte eine Fütterung beobachten.
Einen kleinen Klappermann konnte ich mit der Kamera erwischen.


Weiter ging  es zum neuen Ahsener Nest.
Dort gab es  auch nach einiger Zeit einen Wechsel


Als ich mir die Bilder am Laptop ansah, bemerkte ich einen dünnen, silbernen Ring am linken Fuß des abfliegenden Storches. Bisher ist er mir noch nicht aufgefallen.
Dann  guckte ich mir meine Fotos der neuen Ahsener Störche an. 
Auf einem Bild einer Kopulation sah ich keinen Ring am Fuß des Storches.
Also ist der beringte Storch ein Weibchen


Ich konnte auch eine Fütterung beobachten, aber kein Köpfchen entdecken.
Aber ich gehe mal davon aus, dass es auch in diesem Nest Nachwuchs gibt.


Weiter ging es nach Olfen. Wegen der maroden, gesperrten Lippebrücke musste ich einen langen Umweg über Datteln fahren.
Als erstes kam ich am Nest in der alten Steveraue an.
Dort lag der Storch wie fest getackert auf dem Nest und ich konnte nichts sehen.
Aber ich habe gehört, dass auch dort Küken im Nest sind.
Weiter dann zur neuen Steveraue.
Dort saß ein Storch ebenso auf dem Nest ohne sich zu  bewegen.
Der Grund war, dass der Brutstorch massiv von einer Dohle belästigt und geärgert wurde.
Die Dohle  setzte sich auf den  Nestrand, flog ständig knapp übers Nest und war dem Storch sehr lästig.
Ab und zu  wurde die Dohle zulästig und der Brutstorch sprang auf, die lästige Dohle zu verscheuchen.





Der Partner spazierte derweil am Steverufer entlang.
Hier hat er irgendetwas aufgehoben, ließ es fallen und brachte es glücklicherweise nicht ins Nest.



Ein hübscher Fasan spazierte unterm Nest herum.