Samstag, 16. August 2014

16.8. Olfen, die Jungstörche haben die Steveraue verlassen.

Nun  sind die Olfener Jungstörche wohl wirklich auf dem Weg in den Süden.
In den Ruhrnachrichten gibt es einen netten Artikel über die Störche in der Steveraue.


Ich wünsche ihnen alles Gute und ein langes Storchenleben.
Leider werden wir nichts mehr von ihnen hören, da sie in diesem Jahr nicht beringt wurden.

Sonntag, 10. August 2014

9.8. Den Sommer genießen

In Dorsten, Hervester Bruch ist es nun ziemlich ruhig geworden.
Werner und Luise lassen es sich gut gehen, erholen sich von der Brutsaison, genießen  den Sommer und futtern sich noch ein Energiepolster für den Zug nach Süden an.
Man findet sie sogar meist in der Nähe vom Nest, da gibt es ein paar gemähte Wiesen.
 

Im Vordergrund Luise, man erkennt sie an dem matteren, dunklerem Gefieder.
Werner ist schneeweiß.
 

Aber es gibt auch andere, interessante Sachen zu sehen.

Goldammer


Herr Neuntöter hat die flüggen Jungen im Blick.



Sehr zart, die Samenstände der Disteln


Ein wenig...hmmmm... merkwürdig:
Ein Schwammspinner Weibchen produziert gerade ein Gelege.


Kröte Küwalda genoss ihr Wellness Bad in einer schlammigen Pfütze auf dem Waldweg.
Und ich könnte schwören, ihr Gefährte Catweazle huschte durch das Gestrüpp am Waldrand. 


Gegen 21 Uhr kehrten die Störche  ins Nest zurück.


Auf dem Rückweg nach Hause stand schon der Mond, fast voll und etwas verschleiert, am Himmel. 


Sonntag, 3. August 2014

3.8. Olfen

Heute war mal wieder Olfen an der Reihe.
Ich war schon gespannt, wen ich noch antreffen würde.
Enttäuschung am Nest in der alten Steveraue an der Füchtelner Mühle.
Niemand daheim bei Familie Storch. Später hörte ich, dass die Familie noch komplett ist. Alle 3 Störche wurden heute noch gesehen.

Weiter ging es zur neuen Steveraue.
Dort erzählte mir jemand dass die Jungstörche schon das Nest velassen haben und dass sich 14 Störche nahe Olfen getroffen haben und dass die 2 Jungen wohl mit diesem Trupp mitgeflogen sind.
Außerdem hätten die Altstörch vor ein paar Minuten das Nest verlassen.
Na Prima!!!!

Ich lief noch bis zur Stever.
Die Frösche trauen sich nun wohl wieder raus.


Ein Seiltänzer mal anders.


Ich fuhr dann weiter und als ich aus Olfen heraus fuhr, entdeckte ich auf der ersten Wiese links 3 Störche.
Ein unberingter Altstorch,
ein beringter Altstorch,
ein unberingter Jungstorch.
Das waren 3/4 der Familie aus der neuen Steveraue.






Der Jungstorch hat halbherzig versucht die Störchin anzubetteln.
Er hatte aber kein Glück.




Es sah fast ein wenig so aus als würden die Alten vor dem Jungen Reißaus nehmen.


Hab mich gefreut die Familie noch einmal zu sehen.
Lange wird der Kleine sich nicht bleiben. 
Sieht so aus, als wäre sein Geschwister schon abgereist.

Montag, 28. Juli 2014

27.07. Olfen, Lavesum, Hervest

Heute ging es wieder mal nach Olfen.
Ich habe mich gefragt, ob ich überhaupt noch Störche sehen.
In der alten Steveraue war niemand zu Hause, das Nest war leer.
Weiter ging es zum Nest in der neuen Steveraue.
In einiger Entfernung sah ich die Störchin. Sie stand am Steverufer und putzte sich. 


Die Jungstörche waren nicht zu sehen.
Als ich zur Steverbrücke ging, sah ich, dass beide Altstörche aufs Nest geflogen sind.
Kurz danach hoben sie ab und flogen davon


Ein Esel guckte heute ganz schüchtern.

Die Esel genossen heute ihr Staubbad

An der Stever schwirrten viele Libellen herum.
Wie z.B. hier die Gebänderte Prachtlibelle.
Das Weibchen


Das Männchen


Und beide im Paarungsrad


Weiter ging es dann nach Haltern Lavesum.
Die Jungstörche Siggi, Petra und Birgit waren zu Hause.
So bekam ich doch noch Jungstörche zu sehen.
Sie hatten wohl keine Lust auf einen Ausflug oder warteten auf den Futterexpress.


Danach fuhr ich wieder Richtung Heimat, machte einen Abstecher nach Lippramsdorf, dort war niemand daheim.
Der letzte Halt war Dorsten Hervest.
Da kamen gerader Werner und Luise ins Nest gedüst und verklapperten einen Fremdstorch






Danach herrschte wieder Ruhe.
Von Eugen keine Spur.
Ich machte mich dann auf den Heimweg.

Samstag, 26. Juli 2014

26.7. Tschüß, Bye-Bye und guten Flug

Heute kam eine Meldung von der Orni Gruppe:

......31 rastende Weißstörche westlich von Roxel, (Münster) nach einiger Zeit machten sich davon 27 auf den Weg nach SW. Zu meinem Leidwesen waren nicht weniger als 6 der 31 Individuen beringt, aber alle zu weit weg zum Ablesen mit Fernglas. Weitere 6 Weißstörche warteten auf einem Acker weiter westlich, dass der Raps dort weiter geerntet wird und es was zum Futtern gibt......

Heute Abend in Hervest.
Gegen 20.30 Uhr kam Werner zurück zum Nest, klapperte kurz und bastelte am Nest herum.
Eine Flügelfeder sitzt wohl gerade locker.



Kurz nach 21 Uhr kehrte auch Luise zurück ins Nest.
Sie war bis dahin auf Futtersuche nicht weit weg vom Nest.


Bis 21.40 Uhr keie Spur vm Jungstorch Eugen.
Schaut so aus, als hebe er seinen Zug in den Süden begonnen.
Ich hoffe, er passt gut auf sich auf  und vielleicht hören wir ja mal wieder von ihm.
Mich würde es sehr freuen.



Früher am Abend habe ich auch noch einmal die Helleborine belästigt und wollte noch einmal ein paar Makro Aufnahmen ausprobieren.
Erst zu Hause habe ich gesehen, dass die Orchidee Besuch von einer Mücke hatte.


25.7. Eugen muss wohl die Koffer packen.

 Als ich heute in Hervest ankam, war das Nest natürlich leer, die Störche nicht zu sehen.
 Am Wegrand auf dem Weg zum Nest blühen im Moment einige Stendelwurzen, eine in NRW häufige Orchideen Art.

An der Beobachtungskanzel konnte ich seit Tagen eine Zaunkönig Familie beobachten.
Einen Zaunprinz habe ich heute erwischt.
Die sind in der Regel so lebhaft, kaum hat man sie im Sucher, sind sie auch schon wieder weg.


Es scheint so als müsse Jungstorch Eugen das Nest verlassen.
Heute Abend habe ich zweimal beobachtet, dass ein beringter Jungstorch von Werner und Luise aus dem Nest vertrieben wurde.
Ich denke mal, dass es Eugen ist und kein fremder Storch.
Die Altstörche haben sich bisher immer in das Spielnest in der Pappel verzogen und das Nest dem Jungstorch überlassen.
Aber heute haben sie ihn wie einen Fremden verscheucht und ihr Nest gegen den Jungstorch verteidigt.

Gegen 19 Uhr.
Der Junge wurde vertrieben, er flog auf einen Acker nicht weit weg vom Nest.
Etwas später folgten auch die Alten dort hin.


Nach 21 Uhr kamen erst die Altstörche nacheinder zurück zum Nest.
Der Jungstorch folgte, durfte aber gar nicht erst im Nest landen.
Er drehte ein paar Runden ums Nest, aber immer wenn er sich dem Nest näherte, wurde er verklappert und verschwand dann.

Wohin er flog, konnte ich nicht sehen.





Gute Nacht



Mittwoch, 23. Juli 2014

22.7. Eugen bringt Besuch mit nach Hause

Heute Abend im Hervester Bruch.
Ich habe schon einige Zeit auf unsere Störche gewartet, aber sie ließen sich mal wieder Zeit mit ihrer Heimkehr.
Gegen 21.15 Uhr kehrte dann doch Werner ins Nest zurück.
Klapperte kurz und setzte sich erst mal.


Wo war der Rest der Familie?
Ungefähr 10 Minuten später kehrte Luise heim.



Und wo war der Jungstorch Eugen?
Weit und breit keine Spur. 
Ist er vielleicht schon unterwegs?
Gegen 21.45 Uhr kamen auf einmal 2 Störche angeflogen.
Einer von ihnen landete auf dem Nest, es war Eugen.
Sofort bettelte er die Altstörche um Futter an.
Da nahmen Werner und Luise die Flügel in die Hand und verschwanden im Baumnest.
Der  bettelnder Gierschlund hatte bei ihnen keine Chance mehr.
Dort in der Pappel haben sie ihre Ruhe.


Auf dem Nest landete auch der fremde Stoch.
Er ist beringt und mir scheint, dass es auch ein Jungstorch ist.
Macht nix, Eugen bettelte nun diesen Storch an.
Der wußte scheinbar gar nicht, was Eugen von ihm wollte.
Und Eugen blieb glücklos.



Gegen 22 Uhr ging ich zum Auto, der Fremde war immer noch dort.
Vielleicht übernachtet er ja.
Und vielleicht lädt er eugen zu einem Gegenbesuch ein.
Hier im Video habe ich noch einmal die Bettelei von Eugen fest gehalten.