Sonntag, 20. Juli 2014

20.7. Olfen und Lavesum

Heute zog es mich mal wieder nach Olfen.
Erste Station war die alte Steveraue, das Nest an der Füchteler Mühle.
Der Jungstorch war unterwegs, nur die Altstörche standen im Nest und übten sich im Synchronputzen


Weiter dann zum anderen Nest, neue Steveraue am Friedhof.
Die Jungen liefen auf der Wiese unterm Nest herum und suchten nach Futter.


Er hat wohl eine Maus erbeutet.



Der ältere Jungstorch hat wohl vom Papa die langen Beine gererbt.
Er ist auch etwas größer und kräftiger als sein jüngeres Geschwister.



Der kleine Esel stellte sich nur für ein Foto zur Verfügung.
Den Eseln war es zu warm, sie haben sich in ihren Offenstall verzogen.


Frau Storch saß auf dem Nest. Ihn habe ich dann auch entdeckt. Fast direkt unterm Nest.


Kurz darauf flog er aufs Nest. Ein Fremdstorch kreiste am Himmel und wurde von den beiden Altstörchen erfolgreich verklappert.


Weiter ging es nach Haltern Lavesum.
Dort wachsen 3 Jungstörche auf.
Ihre Namen sind:
Petra DEW 3T866
Siggi DEW 3T865
Birgit DEW 3T867
Seit letztem Freitag sind sie flügge.
Heute war es ihnen wohl zu warm und sie blieben im Nest.

Auf dem Weg zum Hof sah ich im Obstgarten Frau Storch


Herr Storch saß auf einem Pohl und hatte alles im Blick


Der Landwirt hat rund um die Nisthilfe 8 Kunststoff Störche plaziert um die echten Störche anzulocken. 
Es hat funktioniert.

Wer ist der echte Storch?


Petra, Birgit und Siggi



Nun fing es an zu dröppeln, also los Richtung Heimat.
Je näher ich meinem Wohnort kam, desto dusterer wurde es.
Kaum war ich angekommen, fing es an heftig zu regnen und kaum war ich im Haus, ging das Gewitter los.

Am gleichen Tag wie in Lavesum wurde aud der Storch in Lippramsdorf beringt.
Er hat die Ringnummer DEW 3T832.
Siggi konnte auch die Störche in Dülmen Buldern ablesen Altstorch DEW 9X387 beringt 2011 in Haltern Altstorch DEW 8X037 beringt 2010 im Naturzoo Rheine Jungstorch DEW 3T882 Jungstorch DWE 3T884

Donnerstag, 3. Juli 2014

3.7. Eugen fliegt

Unser Jungstorch ist flügge.
Gestern am späten Nachmittag kam ging ich den Waldweg entlang und als ich das Nest sah. habe ich gerade noch sehen können, dass Eugen gelandet ist.
Ich habe dann noch gehofft, dass er weitere Runden dreht, er stand immer am Nestrand und beobachtete den Altstorch Werner auf einer frisch gemähten Wiese hinter dem Nest, aber als ein Greifvogel einige Minuten über dem Nest kreiste, hat ihn wohl der Mut verlassen.
Heute Abend habe ich das Nest beobachtet, aber es tat sich nichts.
Da es mir am Tor in der Sonne zu heiß war, lief ich zur Beobachtungsplattform, dort ist es schattig.
Ich gucke!! Das Nest war leer!!! 


 Ich konnte den Kleinen auf der gemähten Wiese entdecken.
Ich wartet, ein Bekannter kam, wir unterhielten uns. Ich gucke aufs nest, Eugen war wieder da! So ein Schlawiner
Schleicht sich einfach wieder ins Nest. 


 Meine Freundin Wendy hatte heute Vormittag mehr Glück wie man in dem Video sehen kann 




Auf meinem Weg zurück konnte ich gegen 21.30 Uhr noch eine Fütterung sehen 




 Viel zu futtern gab es nicht. Es war nur eine Kleinigkeit. Die Eltern sind wohl der Ansicht, dass der Kleine nun lernen sollte, sich selber zu versorgen. So bleibt der Magen halt ein wenig leer. 



Flieg vorsichtig eugen und passe immer gut auf dich auf.

 

Donnerstag, 26. Juni 2014

25.6. Ansehnliche Hüpfer

Heute Abend in Dorsten Hervest.
Der Jungstorch Eugen ist nun 2 Monate alt und zeigte einige ansehnliche Hüpfer.
Er schafft schon einiges an Höhe, nur die Ausdauer fehlt noch.








Die Nilgänse und die Heckrinder haben sich scheinbar miteinander arrangiert.



Am Waldrand auf einem Blatt kuschelten zwei hübsche Käfer.


Sonntag, 22. Juni 2014

22.6. Olfen

Die Störche in der Steveraue in Olfen entwickeln sich auch prima.
Ob die Olfener Jungstörche in diesem Jahr beringt werden, ist noch nicht sicher.
Der Hubsteiger wird im Moment noch benötigt um die Sturmschäden zu beseitigen.
Das erste Ziel war das nest in der alten Steveraue, an der Füchtelner Mühle.
Das Einzelkind dort trainierte auch schon die Flügel.
Aber man sieht auch noch einige Lücken zwischen den Flügelfedern.


Nach einiger Zeit kam die Störchin und es gab Mittagessen für den Kleinen


Hunger!!!!!!!!!


Weiter ging es zur neuen Steveraue.
Die 2 sind schon etwas größer.
Sie waren alleine im Nest und vertrieben sich die Zeit mit ein paar netten Hüpfern



Auch hier kam ein paar Minuten nach meiner Ankunft die Störchin. Sie landete allerdings erst einmal auf der Wiese am anderen Steverufer. Die Kleinen haben beobachtet, was ihre Mutter dort so macht.
Vielleicht wollen die Altstörche auf diese Art ihren Kindern zeigen, dass es für sie auch eine Welt außerhalb ihres Nestes gibt?
Nach ein paar Minuten kam sie dann endgültig aufs Nest und es gab Futter.



Nachdem die Störchin das Nest wieder verlassen hatte, wurde weiter geübt.


Kurze Zeit später kam der Storch, auch er landete zuerst auf der Wiese, raffte dort Nistmaterial zusammen und flog aufs Nest um die immer hungrigen Gierschlunde zu füttern.


Nach der Fütterung verließ er noch einmal das Nest, flog zur Stever und holte dort Wasser für die Kleinen
Die Szene und einige Hüpfer sieht man im Video am Ende des Postes.

Zwischendurch schaute ich mal zum Himmel hinauf und direkt überm Nest sah ich eine Herzwolke am Himmel


Samstag, 21. Juni 2014

21.06. Hüpfer und neuer Nachwuchs.

Erst einmal gibt es Nachrichten von Rolli, 2012 beringt im Dorstener Nest.
Den 2 Jungstörchen geht es gut und sie wurden beringt.
Die Ringnummern sind   DEW 3T863 und DEW 3T864.
Vielen Dank an Daniel für die Nachricht.

Während Werner und Luise dem Landwirt bei der Heuernte halfen



Und nach dem dicken Hals zu urteilen dabei fette Beute machten


machte Eugen oben auf dem Nest schon ganz ordentliche Hüpfer und trainierte seine Flügel.


Schon ganz schön hoch.



Überrascht haben mich die Nilgänse.
Sie tauchten mit 5 Küken am Teich auf und machten Fasan, Stockente, den Krähen und den Heckrindern erst mal klar, wer nun der Chef im Hervester Bruch ist und nahmen den Teich für sich in Besitz.
Selbst die Heckrinder machten einen Bogen um die Nilgas Familie, tranken schnell am Teich und machten sich wieder aus dem Staub.