Dienstag, 31. Mai 2016

30.5. Der große Tag, die Beringung

Am Beringungstag ist schlechtes Wetter fast obligatorisch. So schlimm wie heute war es noch nie.
Der Tag begann in aller Frühe mit Gewitter, Starkregen und Waschküchen Schwüle.
Das hielt an bis ca.17 Uhr. 
Da hatte Petrus ein Einsehen, der Himmel riss auf, die Sonne kam ein wenig zum Vorschein, der Himmel wurde sogar ein wenig blau.
Eine Atempause vom Regenwetter, gerade richtig für die Beringung, die für 18 Uhr geplant war und so wie geplant auch statt finden konnte.
Stolzer Pate in diesem Jahr ist Hans Fromm, Vorsitzender des Heimatvereins.
Er hat mit uns auf sein Patenkind angestoßen.
Wir alle wünschen dem kleinen Storch ein langes Leben und hoffentlich hören wir mal wieder von ihm.
So bekommt der kleinen Storch den Namen Hans, seine Ringnummer ist DEW 5T691

Im Nest hatte man es sich gemütlich gemacht und genoss die Sonne.


Da kam auch schon der Hubsteiger angefahren.


Interessierte Zuschauer.

 
Unterm Nest entstand Unruhe, da duckte man sich lieber.
"Keiner zu Hause"


Der Korb des Hubsteigers kam immer näher
Ich bin dann mal wech.
Einer großen Runde ums Nest folgte eine Landung nicht weit entfernt in den Wiesen.
 


Der Beringer M. Jöbges und eine Vertreterin der Presse.
Die Beringung ging ziemlich schnell



Es folgte noch ein zweiter Besuch am Nest und dann verließ der Hubsteiger wieder den Schauplatz.
Ich schätze, unsere Störche kennen dieses gelbe Monster schon.

Kurz danach kam der andere Partner, Werner, zum Nest.
Kurzer Blick, alles in Ordnung



Und dann war Hans schon wieder wach, ziemlich schnell in diesem Jahr.
Es gab auch gleich eine leckere Mahlzeit.



Dann fing es auch wieder an zu dröppeln und man hörte schon wieder Donnergrollen.
Also ab zum Auto, da ist es sicherer.
Im Anschluß an die Hervester Beringung folgte die Beringung in Dorsten Rhade.
Aber bei den Wetteraussichten bin ich lieber nach Hause gefahren.

Kurz bevor ich mein Auto erreichte, sah ich noch ein Rotkehlchen, das noch nicht genug Wasser von oben bekommen hatte. Es nahm noch ein Bad in einer Pfütze auf der Straße.



Montag, 30. Mai 2016

29.5. Mal keine Störche.

Und noch ein paar Bilder von den letzten Spaziergängen, mal ohne Storch.

Eine Dorngrasmücke, ich mag diesen kleinen Sänger.


Schafstelze, bringt Farbe ins Spiel.


Heidelerche, mit Sturmfrisur.


Eine Singdrossel suchte eifrig nach Futter.

Schwarzkkehlchen Weibchen


Maus und Nachwuchs.



Ohne Langschnabel gehts nicht, Großer Brachvogel.


Und eine weibliche Rohrweihe konnte ich lange bei der Jagd beobachten.
Sie benutzte diesen Pfahl als Ansitz und startete ihre Flüge von dort aus.



Hier hat sie wohl etwas erbeutet.


Die Käuze habe ich auch mal wieder besucht.


29.5. Entfaltung

Vor ein paar Tagen beobachtete ich in Hervest die Störche und sah unten im Gras etwas herum krabbeln.
Ich hoffte auf einen Maikäfer, nahm einen kleinen Zweig und hielt ihn dem Krabbeltier hin und setzte ihn auf den Zaunpfahl neben mir ab.
Es war kein Maikäfer, aber irgendein anderes geflügeltes Tier.
Es war wohl erst gerade aus der Puppenhülle gekrabbelt.
Es saß eine lange Zeit ruhig auf dem Pfahl und entfaltete sich langsam zu einem Nachtfalter.
Von einem Mitglied des Lepiforums wurde der Falter als Buchen-Streckfuß identifiziert.
Davon habe ich noch nie gehört, fand es aber sehr spannend, zu zu sehen, wie sich der Falter entwickelt.







Die tief stehende Abendsonne tauchte den Falter in goldenes Licht.
 

Sonntag, 29. Mai 2016

28.5. Ahsen, Olfen

Die erste Station war Datteln Ahsen, Haus Vogelsang.
Ich lief zum Nest und kurz vor meine Ziel sah ich drei Störche über mir kreisen.
Einer löste sich aus der kleinen Gruppe und flog Richtung Nest.

Es war wohl die Störchin, die nun mit ihrem Partner die 2 Fremdstörche erfolgreich verklapperte.



Auch der Nachwuchs unterstützte die eltern schon sehr energisch.


Freudige Überraschung: 3 proppere Küken sitzen im Nest.


Weiter zur alten Aue in Olfen.
Dort kann man schlecht ins Nest gucken, aber 3 Küken konnte ich zwischen den Beinen der Eltern sehen.


Weiter ging es zur neuen Aue.
Die Störchin bewachte den Nachwuchs.
Ein unberingter Fremdstorch mit bekalkten Beinen versuchte auf dem Nest zu landen, wurde aber von der Störchin erfolgreich vertrieben.

 

Bald war wieder Ruhe und die Kleinen wurden etwas aktiv.



Hier sieht man mal alle 4 Geschwister gleichzeitig.
Ein eher seltener Anblick.


Dann endlich kam Vater Storch und brachte Futter für die ausgehungerte Bande.
 

Auf dem Weg zu Auto sah ich dieses Kaninchen Baby und ich glaube, der Amselhahn überlegte, ob er das Lütte nich mit ein paar Regenwürmern päppeln sollte.


28.05. Er wächst und gedeiht.

Ein paar Bilder aus der abgelaufenen Woche.
Dem kleinen Storch kann man beim wachsen fast zusehen.
Außerdem trainiert er fleißig seine Flügel, hat bei seinen Steh Versuchen auch nicht mehr so viel Pudding in den Beinen.
Das Stehen klappt schon ganz gut und auch das Flügel schlagen.
Ab und zu sieht man auch schon kleine Hüpfer.
Am Montag ist sein großer Tag.
Er und die Jungstörche aus Dorsten Rhade werden dann beringt.
Um 18 Uhr geht es in Hervest los, die Rhader Störchlis sind um 19.30 Uhr dran.
 
 
Die Blaumeisen in dem Hornissenkasten füttern auch fleißig ihre Brut.