Sonntag, 7. Februar 2016

7.2. Olfen

Heute hat es auch mal wieder it einem Besuch in Olfen geklappt.
Es wehte ein ganz schön kalter Wind durch die Steveraue.
Die Turmfalken Dame hat sich auch dick aufgeplustert.


Das Storchennest in der neuen Steveraue ist noch verwaist.
Die Poitou Esel hielten Ausschau nach Besuchern und warteten auf Mitbringsel wie Möhren oder altem Brot.




Da kam eine Möhre geflogen.
Weiter ging es zur neuen Steveraue. Dort konnte ich das Storchenpaar bei der Futtersuche in der Nähe ihres Nestes beobachten.
Das Paar überwintert in Olfen und hat den Winter gut überstanden.
 

 Herr Storch, er trägt den Ring.
 



 
Die Futtersuche im Video

7.2. Wer bin ich?

Die Dorstener Zeitung meldet zwar Werners Ankunft:


Ich zweifel aber daran.
Dieser Storch verhält sich nicht wie Werner.
Wenn Werner zu seinem Nest zurück kehrte, fing er sofort mit der Renovierung an.
Baute am Nest, brachte Zweige und anderes Nistaterial ins Nest.
Auch hielt er sich oft und lange in seinem Nest auf.
Dieser Storch hält sich kaum im Nest auf, interessiert sich scheinbar nicht sehr dafür.
Entweder ist es Luise, sie kam in den letzten 3 Jahren sehr früh, Werner eher später, Ende Februar bis Mitte März.
Oder es ist ein ganz neuer Storch.
Da er aber keinen Ring trägt, sind das alles nur Spekulationen.





Die neuen Blänken haben zur Zeit viel Wasser.

Donnerstag, 4. Februar 2016

4.2. Der erste Storch.

Gestern bekam ich einen Anruf von Rolf.
In Hervest ist ein Storch angekommen.
Erst einmal vielen Dank für die Information.
Leider war es schon dunkel. Am Donnerstag und Freitag bin ich erst spät zu hause.
Da ich aber am Donnerstag erst später zur Arbeit musste, bin ich noch vor der Arbeit nach Hervest gefahren.
Ich war ja sehr neugierig, wer dort angekommen ist.
Kurz vor 8 war ich dort, das Nest war leer.
Aber ich sah einen Storch nicht weit entfernt vom Nest an den neuen Blänken.
Erstaunlich war, dass er in Gesellschaft eines kleinen Trupps Blässgänse war.
Diese Gänse hielten sich bisher kaum in Hervest auf.
Der Storch suchte an den Rändern der Blänken nach Futter, fand auch einiges. Er pickte immer wieder etwas auf.
Wer es genau ist, kann ich noch nicht sagen, er war ziemlich weit entfernt.
Er scheint nicht beringt zu sein und macht einen zierlichen Eindruck.
Vielleicht ist es Luise. 
Sie kam in den letzten Jahren immer schon sehr früh in Hervest an.
Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht.




Donnerstag, 10. September 2015

10.9. Gute Reise.

Das wars dann wohl.
Heute blieb das Nest leer.
Werner und Luise haben wohl das gute Wetter genutzt und sind in den Süden abgeflogen.
Tschüss, Bey-Bey und gute Reise.
Passt gut auf euch auf und kommt gesund zurück im nächsten Frühjahr.
Ich würde gerne mit euch reisen und den kalten, dunklen Winter hinter mir lassen und lieber ein paar Monate im warmen Süden verbringen.


Mittwoch, 9. September 2015

9.9. Guten Abend.

Ich habe ja eigentlich damit gerechnet, dass unsere Störche heute Richtung Süden in den Winterurlaub fliegen würden.
Bis 16 Uhr wurden sie noch an der Alte Hervester Strasse auf einer gemähten Wiese gesehen.
Danach flogen sie von dort mit unbekanntem Ziel weg.
Aber um 19.45 Uhr kehrte erst Luise ins Nest zurück.



Etwas später, um 20 Uhr flog auch Werner ein.
Es wurde noch ein wenig am Nest gewerkelt und das Gefieder gepflegt.





Auf dem Weg zurück sah ich noch einen winzigen Molch, höchstens 5 cm lang.
Er sucht sich bestimmt einen sicheren Platz zum Überwintern.


Bin gespannt, wie es morgen Abend im Nest aussieht.

Donnerstag, 3. September 2015

3.9. Es wird herbstlich

Während der letzten Tage hat es viel geregnet, die Temperaturen sind von über 30 °C von einem Tag auf den nächsten Tag auf gerade mal 15 °C gefallen. 
Es ist ziemlich kühl, feucht, es wird früh dunkel.
Mit dem letzten Licht kamen die Störche um 20:33 Uhr nach Hause ins Nest.
Bin mal gespannt, wann sie das Reisefieber packt und wann sie uns verlassen.
Um den 10. September herum war in den letzten Jahren der Abreisetag.
 




 

Sonntag, 30. August 2015

29.8. Ziemlich dreist.

Samstag, am späten Nachmittag.
Das Nest war leer. Etwas anderes habe ich auch nicht erwartet.
Ein Reiher flog und näherte sich dem Nest.
Ich habe meinen Augen nicht getraut: Er landete auf dem Nest.
Er hatte ja Glück, Werner und Luise waren nicht in der Nähe.
Der Graureiher hielt sich eine ganze Zeit auf dem Nest auf. Dachte er über einen neuen Nistplatz für das nächst Jahr nach?
Kann er sich direkt wieder aus dem Kopf schlagen.




Irgendwann flog er dann doch ab und langsam ging die Sonne unter.

Der Bodennebel stieg langsam aus den Wiesen auf.
Ich liebe diese Zeit.
Immer noch kein Storch im Nest.


Irgendwann gegen 21 Uhr kamen dann beide Störche in ihr Nest.
Es war nur noch wenig Licht.



Nur noch sanfte Farben und eine friedliche Stimmung.
Die Fledermäuse waren nun auch unterwegs und jagten Insekten.
Schade, dass es dann zu dunkel wurde.

Auf der anderen Seite des Biotops leben seit dem Frühjahr 4 Wasserbüffel.
In der Dorstener Zeitung gibt es einen Artikel darüber.

Wasserbüffel im Hervester Bruch.