Dienstag, 15. April 2014

13.4. Storchentour an den Niederrhein, Teil 2

In Eversael fuhren wir auf die Fähre und überquerten den Rhein.
Das nächste Ziel war dieRheinaue in Duisburg Walsum.
Wir entdeckten die Störchin, geschlüpft in Olfen, alte Steveraue, auf einer Wiese bei der Futtersuche. 



Der Storch saß auf dem Nest und brütete.


... und kümmerte sich ums Gelege. 


Rund ums Nest in den Wiesen konnten wir jede Menge Graugänse beobachten. 


 
Danach ging es Richtung Heimat mit einem kleinen Schlenker nach Dorsten Hervest.

Eine gute Nachricht gibt es von der Störchin Rolli, die 2012 in Hervest geschlüpft ist.
Sie hat gemeinsam mit ihrem Partner mit der Familiengründung begonnen.
Daniel aus Laake schreibt, sie haben am 8.4. mit der Brut begonnen.
http://laakestorch.jimdo.com/


In Hervest war alles ruhig 



Ich bin dann mal wieder weg.




9 Heckrind Kälber wurden in den letzten Wochen geboren. 
Es ist so herzerfrischend die Kleinen beim spielen und herum tollen zu beobachten.
Die 2 hier haben uns interessiert beobachtet. 


13.4. Eine Tour an den Niederhein

Am Sonntag stand eine Tour an den Niederrhein auf dem Plan.
Die erste Station war Bislich.
In diesem Nest liegen 6 Eier im Nest.
Die Störche können per Webcam beoachtet werden.

Das Nest mit dem Webcam Mast auf der rechten Seite.
Links der Rheindeich, dahinter liegen die Rheinwiesen und der Rhein


Als wir dort ankamen überflog ein Fremdstorch das Nest und wurde erfolgreich verklappert.


 
Kurz darauf kehrte wieder Ruhe ein und das Brutgeschäft ging weiter.




Weiter ging es zum Forellenstübchen.
Zum Mittagessen leckere Forelle essen und noch eine ganz friesch geräucherte Forelle für daheim mitnehmen.
Und natürlich auch die Störche dort besuchen.
Auch hier läuft das Brutgeschäft.
Es gibt noch 2 weitere Nester in Bislich, die haben wir aber nicht geschafft.


Zwischen den Hausgänsen hielt sich ein Paar Nilgänse auf.


Ein hübsches Grünauge bewachte den Hof.


Weiter ging es dann nach Rheinberg am Orsoyer Rheinknie.
Dort ist ein Nest auf dem Heesenhof, einem Ausflugslokal.
Das Nest befindet sich auf dem Schornstein des Gebäudes.
An diesen Platz gehören einfach keine Störche und es war gedankenlos und fahrlässig, dort Störche anzusiedeln.
50-60 Meter entfernt vom Nest verläuft eine Stromleitung.
Im Laufe der Jahre sind dort 5 Störche verunglückt und ums Leben gekommen.
Die Störche fliegen direkt auf die Leitungen zu wenn sie das Nest verlassen.
Das sind die Folgen wenn Nisthilfen ohne zu überlegen aufgebaut werden um Störche als Touristenmagnet und Prestigeobjekt zu präsentieren.

Hier sieht man die Leitungen, immer noch nicht gesichert, das Nest auf dem Schornstein und auch in ca. 50 Meter Entfernung ein kleines Windrad. 


Die Stromleitung verläuft direkt über diesem Gehege.





Nicht weit weg vom Heesenhof ist Eversael.
Dort haben die Störche einen Brutplatz in luftiger Höhe gewählt:
Auf einem Funkmast. 


Man musste schon genau hin sehen.
Ab und zu sah man mal einen Kopf.


Weiter ging es dann nach Walsum.
Den Bericht gibt es morgen.

Donnerstag, 3. April 2014

2.4. Nachzügler

Außer einem Fremdstorch, der das Nest überflog, war es ziemlich ruhig in Hervest.
Der Fremde wurde nachdrücklich verklappert und die Störche gingen bald wieder zur Tagesordnung über.
Die Störchin brütete und kümmerte sich ums Gelege.


Der Storch war nahe beim Nest auf Futtersuche.

Schnapp und schluck.


Hier sieht man im Hintergrund die neu gestalteten Blänken.
Sie werden von den Störchen und Reihern schon angenommen und gestern konnte ich dort 3 Kiebitz Paare beim Balzflug beobachten.
Ein einzelner Kiebitz war auf Futtersuche am Teich unterm Nest.


Dann lief ich zurück zum Parkplatz.
Als ich an der Alte Hervester Straße ankam bemerkte ich einen dunklen Fleck am Himmel.
Unglaublich: Kraniche.
Ein Trupp von ca. 50 Vögeln kam näher, kreiste dann ungefähr 5 Minuten über mir und schraubte sich langsam immer höher.
Dann driftete der Trupp langsam Richtung Norden und ich verlor sie bald aus den Augen.
Ein wunderschönes Erlebnis noch diesen Nachzügler Trupp zu beobachten.






Dienstag, 1. April 2014

Rolli ist wieder da!!!!

Zu dem Post Baumarktbesuche
 bekam ich heute einen Komentar mit einer ganz tollen Nachricht über die ich mich riesig gefreut habe und über die ich immer noch ganz aufgeregt bin:

Hallo zusammen! :-)
Ein Jungstorch aus eurem Nest versucht dieses Jahr sein Glück bei mir! DEW 0X296, am 01.06.2012 bei euch beringt!
Ist jetzt in Delbrück bei Paderborn, paar Infos unter http://laakestorch.jimdo.com/

Viel Glück in diesem Jahr!

Gruß Daniel
Dieser Storch wurde 2012 beringt und bekam den Namen Rolli.
Pate ist Rolf vom Heimatverein in Hervest.
Ich freue mich sehr für Rolf, dass ausgerechnet "sein" Storch wieder zurück gekehrt ist.
Nur über den Namen müsste man nun noch einmal nachdenken.

Hier noch einmal der Post zur 

Rolli wurde auf seinem Zug Richtung Süden übrigens schon einmal abgelesen

Montag, 31. März 2014

30.3. Auch in der Steveraue in Olfen wird gebrütet

Sonntag in Olfen.
Als erstes kam ich zum Nest an der Füchtelner Mühle, in der alten Steveraue.
Der Storchenmann stolzierte in der Stever herum, immer in Ufernähe. 
Er pickte und suchte nach Futter
Ich ging zum Gatter und konnte ihn dort gut beobachten.

Und dann tauchte er in der Stever unter und nahm ein ausgiebiges Bad.  






Danach musste erst mal das Gefieder getrocknet werden.




 Die Störchin saß auf dem Nest und so wie es aussieht, wird auch hier schon gebrütet.

In der Stever war ein Blesshuhn mit dem Nestbau schwer beschäftigt.





 Eins der entzückenden Wildpferd Fohlen


Weiter ging es zum Nest in der neuen Steveraue.

Auch dort liegen schon Eier im Nest.
Der Storch war oben auf dem Nest und kümmerte sich um das Gelege. 


Die Störchin spazierte auf der Weide unterm Nest herum und suchte nach Futter, flog aber bald aufs Nest.
Sie brachte ein wenig Nistmaterial nach oben.


 Die Familienplanung scheint noch nicht abgeschlossen. 



 Vielleicht gibt es bald neuen Nachwuchs bei den Eseln.


Unter dem Nest beriet ein Hasenpaar über die neuesten Trendfarben von Ostereiern.


Und widmete sich umgehend der Produktion.


Gelbes Scharbockskraut und lila Lerchensporn, eine Knallerkombination von Mutter Natur.